
Der digitale Wandel verändert die Arbeitswelt grundlegend. Wie Studien zeigen, sind vom sogenannten ‚Skill Gap‘ nicht nur reine IT-Berufe, sondern auch eine Vielzahl von Rollen in tradierten Industriezweigen wie der Automobilindustrie betroffen. Hinzu kommt, dass die Coronakrise die Digitalisierung zusätzlich beschleunigt. Seit Ausbruch des Virus verlagern sich immer mehr Arbeitsbereiche in den digitalen Raum, digitale Kompetenzen sind gefragter denn je.
Lebenslanges Lernen
Das Thema ‚lebenslanges Lernen‘ bekommt in Unternehmen so einen neuen Fokus. Insbesondere junge Menschen können sich nicht ihr gesamtes Berufsleben lang auf ihre Erstausbildung verlassen, auch Berufserfahrene müssen Weiterbildung als kontinuierlichen Prozess begreifen. Es liegt in der Verantwortung des Managements, Auswirkungen durch neue Trends und Technologien auf Branche, Mitarbeiter und Unternehmen zu bewerten und geeignete Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen zu definieren. Denn die Weiterentwicklung von Mitarbeitern und der wirtschaftliche Erfolg von Unternehmen sind eng verknüpft: Je besser Mitarbeiter geschult sind, desto mehr Leistung und Innovationskraft ist von ihnen zu erwarten. In der industriellen Bildverarbeitung stellen PC-basierte Systeme oft eine technische Hürde dar. Die Trennung von Bildaufnahme und Datenverarbeitung führt häufig zu Latenzen, erhöhtem Platzbedarf und einem komplexen Wartungsaufwand. Besonders in schnellen Produktionslinien erschwert die Synchronisation zwischen Sensor und externem Rechner eine stabile Prozesskontrolle. ‣ weiterlesen
Präzise 2D-Inspektion mit nativer Edge-Intelligenz
Arbeit nicht oboslet machen
Eine zukunftsfähige Lernkultur fokussiert sich auf die Kompetenzentwicklung und -sicherung im Prozess der Arbeit. Sie stellt den Mitarbeiter und dessen aktive Förderung ins Zentrum jeder Weiterbildungsmaßnahme. Dennoch ist jeder Wandel mit Verunsicherung verbunden. Die Veränderung des eigenen Aufgabengebiets wirft bei Mitarbeitern schnell Fragen nach der zukünftigen Tätigkeit und der persönlichen Perspektive im Unternehmen auf. Wichtig ist es, Fach- und Führungskräften aufzuzeigen, dass der Einsatz neuer Technologien menschliche Arbeit nicht obsolet macht, sondern zukünftig andere Fähigkeiten gefragt sein werden. Unternehmen können ihren Mitarbeitern Klarheit und Sicherheit im Weiterbildungsprozess vermitteln, indem sie deutlich kommunizieren, wie zukünftige Tätigkeiten im Unternehmen aussehen können.
Weiterbildungsziel definieren
Strukturierte Lernpfade, die eine neue Rolle als Weiterbildungsziel definieren und die einzelnen Schritte auf dem Weg dorthin klar aufzeigen, können helfen, Transparenz in den Weiterbildungsprozess zu bringen. Wichtig ist es dabei, bereits vorhandene Fähigkeiten und die Ausgangssituation des Mitarbeiters angemessen zu berücksichtigen. Denn passt sich der Lernfortschritt dem Skillset und den individuellen Stärken des Mitarbeiters an, macht Lernen Spaß und Lust auf mehr. Dabei unterstützt nicht zuletzt der didaktische Wandel – weg von der reinen Präsenzschulung, hin zu individuelleren Weiterbildungsmöglichkeiten – auf den noch zu kommen sein wird.














