
Auswirkungen von Vorfällen und Störungen verursachen für Unternehmen jährlich hohen Kosten. Für einen einstündigen Ausfall können diese zwischen ein paar Tausend Euro bis hin zu mehreren Millionen Euro liegen. Hinzu können Reputationsverlust und Imageschäden, Vertragsstrafen oder Frust und Demotivation der Angestellten kommen.
Untersuchung und Analyse von Vorfällen sind wichtige Schritte auf dem Weg zu einem ausgereiften digitalen Betrieb. Überlasteten Teams fehlt es jedoch oft an Zeit und Unterstützung, die erforderlichen Daten und Rückmeldungen für eine Analyse einzufordern und auszuwerten. Das Beharren auf 100% Betriebszeit und gegenseitige Schuldzuweisungen untergraben die Moral und führen zu innerlicher Kündigung. Dabei ist eine gesunde Fehler- und Lernkultur wichtig – nicht nur, um langfristig eine Lösung für ein vorhandenes Problem zu finden, sondern vor allem für die Motivation von Fachkräften. Statt zu fragen, weshalb ein Vorfall geschehen ist, sollte der Frage nachgegangen werden: „Was hat uns dazu veranlasst, auf den Vorfall auf diese Weise zu reagieren?“
Lernen aus Vorfällen
Vorfälle sind teuer, aber unvermeidbar. Kontinuierliche Verbesserung ohne Fingerzeig auf Kollegen und die Erkenntnis, dass man sich durch Incidents verbessern kann, fördern die langfristige Planung und den Wissensaustausch. Die Ergebnisse sind eine widerstandsfähige Infrastruktur, robuste digitale Betriebsabläufe und starke, motivierte Teams. Eduardo Crespo, VP EMEA bei, Incident-Management-Spezialisten PagerDuty beschreibt im folgenden fünf Tipps, wie der Strategiewandel hin zu einer produktivitätssteigernden Fehler- und Lernkultur gelingen kann: In der industriellen Bildverarbeitung stellen PC-basierte Systeme oft eine technische Hürde dar. Die Trennung von Bildaufnahme und Datenverarbeitung führt häufig zu Latenzen, erhöhtem Platzbedarf und einem komplexen Wartungsaufwand. Besonders in schnellen Produktionslinien erschwert die Synchronisation zwischen Sensor und externem Rechner eine stabile Prozesskontrolle. ‣ weiterlesen
Präzise 2D-Inspektion mit nativer Edge-Intelligenz
1. Betriebliche Reaktionsfähigkeit stärken
Viele Unternehmen haben eine bessere operative Widerstandsfähigkeit. Durch Lernen und Automatisierung erkennen sie Muster in Vorfällen, Prozessen oder dem Zusammenspiel von Teams. Das hilft ihnen, widerstandsfähigere Systeme und optimale Prozesse zu entwickeln. Die Teams haben mehr Zeit, sich mit strategischen Aufgaben auseinanderzusetzen.
2. Tools für technische Mitarbeiter
Software-as-a-Service unterstützt die Teams bei der Analyse von Vorfällen. Mithilfe von Technologie wie künstlicher Intelligenz (KI) können Probleme effizienter gelöst werden. Relevante Informationen werden schneller gefunden bzw. extrahiert. Gleichzeitig werden verborgene Muster und weniger offensichtliche Zusammenhänge sichtbar. Die Dokumentation der Erfahrungen in einer Wissensdatenbank hilft neuen oder weniger erfahrenen Mitarbeitern bei der Bewältigung ähnlicher IT-Incidents. Infrastruktur und Prozesse können mit den Erkenntnissen nachvollziehbar optimiert werden. All das trägt dazu bei, Teams zu motivieren und fördert zudem das Recruiting und die Weiterentwicklung dringend benötigter Fachkräfte.















